Taping Therapie

Tapes sind heute viel mehr als nur Bandagen, durch ihre Elastizität geben sie zum einen Stabilität, üben aber gleichzeitig auch eine gewisse Massagefunktion aus. Sie sind Luft-und wasserdurchlässig, können also über mehrere Tagen, ja sogar Wochen getragen werden. Ihre spezifische Materialbeschaffenheit gleicht der eigenen Haut und wird daher beim Tragen nicht als störend oder gar unangenehm empfunden.

Sie sind auch für schwangere Frauen und Kinder geeignet, weil sie keinerlei Medikamente enthalten, die über die Haut an den Organismus abgegeben werden, so wie dies bei Pflastern anderer Art geschieht.

Sinn und Zweck der Tapes ist die positive Beeinflussung der Hautsensoren, Schmerzrezeptoren, der Muskelansätze, der Muskulatur an sich und des Narbengewebes. In ebensolcher Weise reagieren auch Gelenke, Bindegewebe und Gelenkkapseln.

Tapes bieten durch ihre Dehnungsfunktion viel Spielraum für die Bewegungen, die keinesfalls eingeschränkt werden sollen. Die Durchblutung sowohl des lymphatischen Systems als auch der Venen und Arterien wird gefördert.
Bei den folgenden Beschwerden wird Taping angewandt:

  • Schmerzen in den Bereichen der Halswirbelsäule, Kopf, Nacken und Schultergürtel
  • Erkrankungen der Ellenbogen, der Hand- und Fingergelenke, Lendenwirbelsäule und Oberschenkel sowie
  • im Kniebereich, den Unterschenkeln und Sprunggelenken.